Finanzen

Arbeitslosenversicherung für Selbständige immer wichtiger

1

Menschen die einer selbständigen Arbeit nachgehen müssen keine Arbeitslosenversicherung besitzen, sie können sich jedoch freiwillig versichern. Gerade in unserer schnellebigen Zeit, in der sich viele Branchen rasend schnell entwickeln und auch genauso schnell wieder fallen, ist es für Selbständige eine persönliche Pflicht sich versichern zu lassen.
Wer mindestens 15 Stunden in der Woche einer selbständigen Arbeit nachgeht und bereits vorab versicherungspflichtig war, also berufstätig, der kann eine Arbeitslosenversicherung abschließen. Wer gerade seine Tätigkeit aufgenommen hat, also Einsteiger ist, muss lediglich 50 Prozent der normalen Beitragssumme bezahlen. Die Beiträge werden nicht wie bei einem Arbeitnehmer-Verhältnis im Kompletten vom Brutto abgezogen. Beiträge zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung werden am Monatsanfang direkt an die Agentur für Arbeit überwiesen.
Wer mit dem Gedanken spielt sich selbständig zu machen, sollte sich in diesem Bereich ausführlich informieren und einen Experten zu Rate ziehen. Spätestens dann, wenn es mit der Selbständigkeit nicht geklappt hat, zahlt sich die Arbeitslosenversicherung aus.

Infos zum Gründungszuschuss für Arbeitslose

0

Wer sich als Arbeitsloser selbständig machen möchte, wird vom Arbeitsamt mit dem so genannten Gründungszuschuss gefördert. Darin sind seit 2006 alle bisherigen Einzelmaßnahmen, wie Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss der Ich-AG zusammengefasst. Um ein Anrecht auf den Gründungszuschuss zu haben, muss der Antragsteller jedoch mindestens noch einen Restanspruch von 90 Tagen auf Arbeitslosengeld haben. Ist dies nicht der Fall, erlischt der Anspruch. Bestehen begründete Zweifel an der Fähigkeit des Antragstellers die Hürden einer selbständigen Tätigkeit zu meistern, hat die Agentur für Arbeit das Recht, vor der Bewilligung des Zuschusses einen Nachweis über die Teilnahme an einer Eignungsfeststellung, oder einem Vorbereitungskurs für Existenzgründer zu verlangen. Dies können Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Fachverbände oder auch Kreditinstitute sein. Bei vorliegender Bewilligung, wird dem Antragsteller für neun Monate ein Zuschuss in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes und zusätzlich für die Dauer von sechs Monaten 300 Euro pro Monat für die soziale Absicherung gezahlt.

Kräftiger Wachstum der deutschen Wirtschaft

0

Nach dem Krisenjahr 2009 in dem die deutsche Wirtschaftsleistung den stärksten Verlust der Nachkriegszeit erleiden musste, war diese im Vorjahresvergleich um satte 4,7 Prozent gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) konnte sich 2010 jedoch wieder deutlich erholen. Demnach gab es den größten Anstieg des BIP seit der Wiedervereinigung. 3,6 Prozent Zuwachs brachte das vergangene Jahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die stärkste Zeit 2010 war das Frühjahr und der Sommer.
Seit 2000 wurde nahezu jedes Jahr das Bruttoinlandsprodukt erhöht, wobei 2000 und 2006 die Drei-Prozentmarke, wie im vergangenen Jahr, geschafft wurde. Das Wachstum hat nicht zuletzt auch mit der gestiegenen Kaufkraft sowohl bei Privatpersonen, als auch im staatlichen Bereich zu tun. Die Bürger in Deutschland gaben 0,5 Prozent mehr Geld aus, als noch zur Krisenzeit, der Staat legte insgesamt um 2,2 Prozent zu. Wieder einmal konnte der Export eine wichtige Rolle übernehmen. Nach zwei schwachen Jahren, konnte 2010 der Außenhandel um 14,2 Prozent zulegen. Auch im Importbereich gab es einen deutlichen Zuspruch – 13 Prozent Zunahme wurden verbucht. Wie Destatis weiter erklärt, konnte der Außenbeitrag, also die Differenz aus Ex- und Importen, um 1,1 Prozent zulegen.
Das Wachstum bringt auch auf dem Arbeitsmarkt ein Plus. 0,5 Prozent mehr Beschäftigte konnten 2010 eine Arbeitsleitung erbringen, insgesamt waren es 40,5 Millionen Erwerbstätige, was einen neuen Höchststand bedeutet.

Günstige Webhosting Angebote für Selbständige & Unternehmen

1

Wer sich im Internet selbständig gemacht hat oder dieses vor hat, dem reicht meist nicht nur eine gute Idee oder ein gutes Konzept, sondern er muss sich auch um Speicherplatz für seine Webpräsenz kümmern. Zum Jahreswechsel haben zahlreiche Internet-Webhoster ihre Preise gesenkt beziehungsweise attraktive Angebote ins Netz gestellt, um Selbständigen und Unternehmen die Nutzung der verschiedenen Webhosting-Pakete schmackhaft zu machen.

So bietet beispielsweise das Berliner Unternehmen 1blu drei neue Root-Server an, die zu einem sehr guten Preis angeboten werden. Die Pakete in den Größen L, XL und XXL bieten vollen Root-Zugriff, unbegrenzten Traffic, sowie ausreichend Speicherplatz. Die Kosten belaufen sich auf 39 bis 119 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von drei oder zwölf Monaten.

1&1 bietet neben neuen Server-Angeboten auch einen preisgünstigen Webshop an. Interessant bei diesen Angeboten ist die Grundgebühr-Befreiung von sechs Monaten bei einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Die Preise liegen zwischen 19,99 Euro und 69,99 Euro pro Monat.

Der Webhoster domain Factory lockt neue Kunden mit einem speziellen Angebot zu Managed Servern. So entfällt die Einrichtungsgebühr von 199,95 Euro bei den dedizierten Servern. Zudem werden die Grundgebühren in den ersten drei Monaten von 109,95 Euro (Managed Server L4) und 139,95 Euro (Managed Server XL4) auf 69,95 Euro beziehungsweise 89,95 Euro gesenkt. Bei den noch größeren Servern sind die Rabatte bis zu 120 Euro monatlich günstiger.

Die Suche nach günstigen Server-Angeboten lohnt sich für selbständige Unternehmer. So lassen sich viele hundert Euro sparen nur mit der gezielten Suche nach einem interessanten Webhoster.

PKV: Beiträge steigen mehr als in GKV

0

 

Bundesgesundheitsminister Rössler, hat eine Verwarnung gegen Ärzte ausgesprochen, die immer häufiger privat und gesetzlich Versicherte Kranke ungleich behandeln. Gesetzlich Versicherte Kranke hätten “das selbe Recht auf prompte Behandlung, wie privat Versicherte”. Doch auch privat Versicherte müssen ab sofort für ihre bevorzugte Behandlung mehr zahlen. Um bis zu sieben Prozent steigen die Beiträge der privaten Krankenversicherungen, während in der Gesetzlichen der Betrag nur um vier Prozent erhöht wird. Einer der Gründe für die steigenden Preise ist die höhere Zahl von Untersuchungen, denen Privatpatienten unterzogen werden. Wie Analysen ergaben, versuchen immer öfter Ärzte ihre Rechnungen zu vergrößern, in dem sie Behandlungen ansetzen, die bestenfalls sinnlos sind. Im Gegensatz zu gesetzlichen Krankenversicherungen haben die PKV keine Möglichkeit, die Kosten zu kontrollieren oder von sich aus vereinbarte Leistungen zu verweigern.

nach oben