Category: Soziales

Aufschwung kommt bei Arbeitnehmern kaum an

Von , 22. September 2011 12:09

Der Wirtschaftsaufschwung der letzten Monate ist bei den Arbeitnehmern kaum angekommen. Ein Bericht der Europa-Behörde “Eurofound” zeigt, dass die Reallöhne im vergangenen Jahr nur leicht gestiegen sind. 0,6 Prozent haben Arbeitnehmer durchschnittlich mehr verdient. Der viel gepriesene und durch Staatsgelder mitfinanzierte Aufschwung, hat nur wenige, von Steuergeldern hoch subventionierte Nutznießer. Auch im Bereich der Lohngerechtigkeit sind in Deutschland keine Fortschritte erzielt worden. Noch immer werden Frauen um mehr als 23 Prozent schlechter bezahlt, als Männer. Während in den meisten EU-Ländern der geschlechtsspezifische Unterschied bei der Bezahlung sank, erhöhte er sich in Deutschland sogar in den letzten 12 Monaten. Zum Vergleich; in Slowenien beträgt der Unterschied nur etwas über 3 Prozent.

Selbstständige und die Vorsorge

Von , 19. September 2011 15:40

Wer sich dafür entscheidet, in die Selbständigkeit zu wechseln, darf sich auf mehr Freiheiten freuen, als er in einem Angestelltenverhältnis erfahren kann. Allerdings trägt ein Selbständiger auch allein die Verantwortung und Folgen seiner Entscheidungen. Deshalb ist es wichtig, sich schon im Vorfeld über die nötigsten und möglichen Absicherungen zu informieren. Wichtig kann je nach Arbeitsfeld beispielsweise eine Betriebshaftpflichtversicherung, oder eine Absicherung bei Arbeitsausfall sein. Positiv ist, dass man als Selbständiger automatisch die Möglichkeit hat, sich privat krankenversichern zu lassen. Je nach Alter können dabei hohe Beitragssummen eingespart werden. Ein Vergleich lohnt sich allerdings auch hier, denn höhere Beiträge bedeuten nicht automatisch auch bessere Leistungen. Die jeweiligen Beitragssätze sollten deshalb immer auch mit dem Leistungsumfang der einzelnen Kassen verglichen werden. Die online angebotenen Tarifrechner bieten dafür eine erste Entscheidungshilfe.

Führungspsychologie: Potentiale im Unternehmen wecken

Von , 17. August 2011 14:42

Neue Erkenntnisse aus der Psychologie haben sich auch als hilfreich für die Leitung eines Unternehmens erwiesen. Inzwischen gibt es erste Zusammenfassungen in sogenannter Führungspsychologie die sich Führungskräfte zunutze machen können, um einen reibungsloseren Arbeitsablauf in ihrem Unternehmen, oder ihrer Abteilung, gewährleisten zu können. Arbeitsseminare in Führungspsychologie werden bereits in vielen Ländern erfolgreich durchgeführt und gewinnen auch in Deutschland an Akzeptanz. Der Kern der Seminare ist es, das Denken und Verhalten der Mitarbeiter besser zu verstehen und sie dadurch zu höheren Leistungen motivieren zu können. Wie gut dies gelingt hat enorme Auswirkungen auf die Arbeit des gesamten Teams und damit auch auf den Erfolg einer Firma. Die richtige Einschätzung der Fähigkeiten und Potentiale von Mitarbeitern hilft sie gezielt zu fördern und effizient einzusetzen. Der dafür Anfangs notwendige erhöhte Arbeitseinsatz der Führungskräfte lohnt sich bewiesenermaßen, da die besten Ergebnisse stets dann erzielt werden, wenn alle an einem Arbeitsprozess Beteiligten mit hoher Motivation tätig sind.

Neue Aufnahmerichtlinien für PRV

Von , 31. Juli 2011 17:43

Die HanseMerkur hat jetzt strengere Richtlinien für die Aufnahme von Selbständigen in die private Krankenversicherung eingeführt. Damit will sie den sich häufenden Nichtzahlern begegnen, die – oft unverschuldet – aufgrund von Zahlungsunfähigkeit nicht mehr in der Lage sind, ihre Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen. Da neue gesetzliche Bestimmungen die privaten Krankenversicherungen daran hindert, zahlungsunfähigen Versicherten die Krankenversicherung zu kündigen, soll zukünftig besser geprüft werden, wer für eine PKV geeignet ist. Aufgrund der hohen Provisionen wurde bisher fast jeder der genug verdient, um eine private Krankenversicherung abschließen zu können, von den PKV umworben und akzeptiert. Vor allem die günstigen Tarife für junge Menschen lockten viele in eine Privatversicherung, die sich diese bei steigenden Kosten langfristig nicht leisten konnten. Eine genauere Überprüfung der Vermögenssituation von Antragstellern soll zukünftig das Risiko von Nichtzahlern senken.

Schäuble plant Steuerentlastung für Kleinunternehmer

Von , 2. Juli 2011 12:03

Der Finanzminister Wolfgang Schäuble plant noch immer eine Steuersenkung zur Entlastung der Wirtschaft. Vor allem Selbständige und kleinere Firmen und Handwerker, sollen davon Profitieren. Die „Berliner Zeitung“ berichtete, nach Hinweisen aus Regierungskreisen, dass eine Steuerentlastung mit einem Umfang von 2 Milliarden Euro gerechnet werde. Die Höhe der Summe, nicht aber die Absicht der Steuersenkung, wurde vom Finanzministerium dementiert. Begünstigt werden sollen die Kleinunternehmer durch einen weiteren Aufschub bei der Zahlung der Umsatzsteuer. Dafür soll die während der Wirtschafts- und Finanzkrise eingeführte, bis Dezember dieses Jahres befristete Regelung, um mindestens ein Jahr verlängert werden. Auch eine permanente Regelung ist derzeit im Finanzministerium im Gespräch. Dies könnte allerdings angesichts des angespannten finanziellen Haushalts der Regierung schwierig werden.