Gerade einen interessanten Beitrag bei abcfinance gelesen: Laut IHK München wird die Kreditvergabe 2026 noch strenger. Banken schauen noch genauer auf Bonität, Cashflow usw., und steigende Kosten (zB Löhne) machen es für viele Selbständige schwerer, laufende Investitionen zu finanzieren. Gleichzeitig braucht man ja Geld, um im Geschäft zu bleiben ... Der Artikel empfiehlt flexible Finanzierungen wie Leasing und Factoring: Leasing ermöglicht planbare monatliche Raten statt großer Einmalinvestition, und Factoring bringt sofort Liquidität, indem man Rechnungen verkauft. So soll man Investitionen trotzdem tätigen können und bleibt zahlungsfähig, wenn die Bank kein Darlehen gibt. Wie seht ihr das? Nutzt jemand von euch bereits Leasing für Maschinen oder Autos? Oder habt ihr Erfahrungen mit Factoring (zB Vorfinanzierung von Rechnungen)? Was sind die Vor- und Nachteile? Freue mich auf eure Erfahrungen! 🙂
Hi, ich kann nur zustimmen. Die Banken sind echt pingelig geworden, ohne saubere BWA und Plan auf Wochen laeuft nix :-/. Ich habe mir deshalb letztes Jahr einen Transporter geleast, weil ich die 40k € nicht auf einmal rausballern wollte. Die rate ist ueberschaubar und steuerlich absetzbar, und wenn man mal einen schlechteren Monat hat, laesst sich mit dem Leasinggeber auch reden. Factoring hab ich bei ein paar groesseren Rechnungen ausprobiert – hat super geklappt! Klar, es kostet ein paar Prozent, aber dafuer kommt das Geld sofort und man kann damit neue Auftraege vorfinanzieren. Meiner Meinung nach sind solche Modelle fuer uns Selbststaendige die einzige Moeglichkeit, anstaendig zu wachsen, solange die Banken bremsen 🙂 Was sind eure Erfahrungen? Liebe Grüsse, Beate