Hi zusammen,
in den letzten Wochen habe ich mich durch diverse Artikel zu den anstehenden Reformen für uns Solo-Selbständige/Freelancer*innen ab 2026 gewühlt. Der Koalitionsvertrag sieht ja einiges vor: u.a. eine Altersvorsorgepflicht für neue Selbstständige, digitalisierte Verwaltungsprozesse ("Once only"-Prinzip), einen gesetzlichen Mutterschutz auch für Solo-Selbständige und steuerliche Anpassungen. Gleichzeitig ist die Scheinselbstständigkeits-Debatte noch lange nicht vom Tisch, und die Bürokratie bremst uns schon jetzt. :/
Mich würde interessieren: Wie bewertet ihr diese Punkte? Sind die geplanten Entlastungen wie die Abschreibungsmöglichkeiten oder der digitale Behördenkram wirklich ein Fortschritt, oder kommen da eher neue Hürden auf uns zu? Und was haltet ihr von der Pflicht zur Altersvorsorge – sinnvoll oder staatliche Bevormundung?
Freue mich auf eure Meinungen!
Hi Basti,
ich sehe das Ganze eher zwiegespalten. 😅 Auf der einen Seite finde ich es gut, dass endlich etwas gegen Altersarmut bei uns Solo-Selbstständigen getan wird und Mutterschutz sollte eigentlich selbstverständlich sein. Andererseits fühle ich mich von der Politik oft nicht wirklich verstanden – zusätzliche Pflichten, mehr Bürokratie und kaum Entlastungen.
Ich hab vor allem Bedenken wegen der Altersvorsorgepflicht: Wird das nur noch eine weitere Abgabe, die bei schwankenden Einnahmen schwer zu stemmen ist? Und wie flexibel soll das sein, wenn man mal weniger verdient? Beim „Once-only“-Prinzip bin ich gespannt, ob das in der Praxis wirklich die Ämter entlastet oder nur ein Buzzword bleibt.
Freu mich auf den Austausch und hoffe, dass es nicht nur Fluch sondern auch ein bisschen Segen wird!
Grüße
Nik