Ich habe neulich gelesen, dass laut einer ifo-Befragung mehr als ein Drittel der Selbstständigen (35,3 %) für 2026 schlechtere Geschäfte erwartet, nur 14 % glauben an eine Verbesserung und fast die Hälfte klagt über schwierigen Zugang zu Krediten. Nur rund 10,9 % der Selbstständigen haben überhaupt Kreditverhandlungen geführt. Geht es euch auch so? Wie geht ihr damit um? Setzt ihr auf Rücklagen, ein neues Geschäftsfeld oder andere Strategien? 😕
Hallo zusammen, ja, die Zahlen sind erstmal ernüchternd, aber Panik bringt nix. Als Einzelunternehmerin hatte ich letztes Jahr auch Sorge vor Auftragsflaute. Ich hab mir ein Notfallpolster aufgebaut und rechtzeitig meine Angebote breiter aufgestellt – z.B. neben Beratung auch digitale Produkte. Wichtig ist, nicht nur auf Kredite zu setzen (die Hälfte bekommt eh keinen 😅), sondern auch Rücklagen zu bilden. Positiv finde ich, dass 2026 der Grundfreibetrag steigt und es jetzt 13,90 € Mindestlohn gibt – das hebt zumindest die Kaufkraft. Und mit Bürgschaftsbanken kann man Kreditchancen erhöhen, wenn die Hausbank zickt. Also Kopf hoch, diversifizieren und auf Chancen warten! LG, Beate