Hallo zusammen,
ab dem 1. Januar 2026 gilt laut Bundesregierung für B2B‑Lieferungen und -Leistungen die Pflicht zur E‑Rechnung. Damit ist kein PDF gemeint, sondern ein strukturierter, maschinenlesbarer Datensatz im Format XRechnung oder ZUGFeRD (Factur‑X) – einfache PDFs reichen nicht mehr. Für den Vorsteuerabzug müssen die E‑Rechnungen im Originalformat zehn Jahre archiviert werden.
Ich bin gerade dabei, mich darauf vorzubereiten und habe noch einige Fragen:
- Welche Formate/Plattformen nutzt ihr (XRechnung, ZUGFeRD, EDI)? Welche Software (Lexoffice, sevDesk, DATEV, Billbee etc.) könnt ihr empfehlen?
- Wie groß ist der Aufwand, die bestehende Buchhaltung umzustellen? Gibt es Fallstricke mit der Norm EN 16931 oder den Übermittlungswegen?
- Gibt es Übergangsfristen, etwa für Kleinunternehmer oder für Rechnungen unter 250 €? Sollte man trotzdem schon 2025 umsteigen?
Würde mich über eure Erfahrungen und Tipps freuen ☺.
LG
Marta
Hallo zusammen,
ich habe mich schon ein bisschen darauf vorbereitet. Wir nutzen sevDesk in Kombination mit DATEV, dort kann man XRechnung- und ZUGFeRD-Formate generieren. Der Umstieg war nicht allzu wild, aber man muss die Stammdaten korrekt pflegen (Umsatzsteuer-ID, Leitweg-ID beim Kunden). Für Rechnungen unter 250 € soll es laut BMF bis Ende 2027 eine Übergangsfrist geben – man kann also noch PDFs schicken. Ab 2028 gilt dann die echte E‑Rechnungspflicht für alle. Trotzdem würde ich empfehlen, im Laufe von 2025 umzustellen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Habt ihr schon Tools ausprobiert? LG Beate 🙂