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Neue Verbraucherkreditrichtlinie 2026: Kein Social-Media-Scoring mehr – Chance für Selbstständige?

 
(@marta)
Estimable Member

Hallo zusammen,

habt ihr schon von der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie 2026 gehört? Laut einem Fachartikel dürfen Banken und Fintechs künftig keine Social-Media-Daten mehr für die Bonitätsprüfung verwenden – also keine Instagram-Likes oder Facebook-Posts. Kredite sollen nur noch nach einer positiven Kreditwürdigkeit vergeben werden, automatisierte Entscheidungen müssen nachvollziehbar erklärt werden und abgelehnte Antragsteller sollen an Schuldnerberatungen verwiesen werden.

Ich frage mich als Selbstständige: Ist das eine Chance für uns, wenn die Beurteilung transparenter wird? Oder erschwert es die Sache, wenn man schwankende Einnahmen hat und keine "digitalen" Indizien mehr liefern darf? Hat jemand Infos, wie Hausbanken und Fintech-Plattformen (z.B. Tide & Co.) damit umgehen werden?

Freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen!

LG
Marta 🙂


Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 26/02/2026 2:02 p.m.
 Nik
(@nik)
Estimable Member

Hi Marta,

hab auch von der neuen Richtlinie gelesen. 😅 Finde es richtig, dass die Banken keine Social Media-Daten mehr auswerten duerfen – meine Insta-Posts sagen nix ueber meine Kreditwuerdigkeit aus. Allerdings soll es laut Artikel ja nur noch Kredite nach positiver Bonitaetspruefung geben und automatisierte Entscheidungen muessen erklaert werden. Fuer uns Selbststaendige heisst das, wir muessen unsere Zahlen weiterhin sauber haben, sonst gibts keine Zusage. Ohne stabile Umsaetze wird's wohl nicht leichter, aber vielleicht wenigstens fairer und transparenter. Was meint ihr – Chance oder eher mehr Buerokratie?

Gruss
Nik


AntwortZitat
Veröffentlicht : 26/02/2026 2:07 p.m.
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