Hallo zusammen,
hat jemand schon genauer geschaut, was die neue Verbraucherkreditrichtlinie 2026 für uns bedeutet? Laut einem BankingHub-Artikel vom Oktober 2025 wird der Anwendungsbereich stark erweitert: Kleinkredite ab 200 €, zinsfreie Darlehen und sogar BNPL-Modelle sollen künftig unter die Richtlinie fallen. Werbung muss klarer auf Kosten hinweisen, das Widerrufsrecht wird auf 12 Monate + 14 Tage begrenzt, und vorvertragliche Infos sollen standardisiert werden. Interessant finde ich auch die verschärften Kreditwürdigkeitsprüfungen: Kreditvergabe nur bei positiver Prüfung, Verbot von Social-Media-Daten und die Pflicht, automatisierte Entscheidungen zu erklären. Wer abgelehnt wird, muss auf eine Schuldnerberatung hingewiesen werden.,Glaubt ihr, dass Banken dadurch noch vorsichtiger werden und Selbständige noch schwerer an Finanzierung kommen? Oder bringt die Transparenz am Ende sogar Vorteile? Bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen 🙂
LG
Basti
Hi Basti,
danke für deine Zusammenfassung! Ich hab den Artikel auch gelesen und irgendwie finde ich die ganzen neuen Regeln ein zweischneidiges Schwert. Klar, mehr Infos und mehr Schutz vor unseriösen BNPL‑Anbietern sind wichtig. Aber wenn für jeden kleinen Kredit eine "Risikoprüfung" mit seitenlangen Nachweisen nötig ist, dann wird’s für uns Freiberufler echt schwierig – oft braucht man spontan ein paar tausend Euro um Material zu kaufen oder Rechnungen vorzufinanzieren. Wer hat da schon Zeit für ellenlange Dokumentation?
Andererseits ist es gut, dass Social‑Media‑Daten nicht verwendet werden dürfen – das fänd ich total unfair. 😅 Am Ende ist die Frage ob die Banken jetzt einfach pauschal "nein" sagen. Was meint ihr? Hat jemand vielleicht schon einen kleinen Kredit beantragt und kann berichten?
Grüße
Nik