Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mich mit den Fördermöglichkeiten für 2026 auseinanderzusetzen. Laut BMWK und KfW gibt es ja wieder jede Menge Programme, um Existenzgründer:innen und Start-ups zu unterstützen. Neben den üblichen Bankdarlehen kann man auch auf staatliche Förderungen zurückgreifen. Interessant finde ich z.B. die ERP-Programme: das Startgeld (bis 100 000 € für kleine Gründungen) und den Kredit Universell für größere Vorhaben, aber auch den Mikromezzanine-Fonds und verschiedene Bürgschaften, wenn Sicherheiten fehlen. Die Programme decken alle Phasen ab – von der Ausgründung über das Wachstum bis zur Expansion. Außerdem gibt es den "Zukunftsfonds" mit 10 Mrd. € Risikokapital für technologieorientierte Start-ups
Habt ihr schon Erfahrung mit diesen Förderprogrammen? Wie läuft der Antrag ab, braucht man unbedingt eine Hausbank als durchleitendes Institut oder kann man auch direkt bei der KfW beantragen? Und wie sieht es aktuell mit den Zinssätzen aus – bleiben sie stabil oder steigen sie weiter? Ich will im Frühjahr selbst durchstarten und freue mich über eure Tipps und Erfahrungen 🙂
Danke und viele Grüße,
Basti
Hi Basti,
ich hab letztes Jahr das ERP-Startgeld bekommen. War gar nicht so wild, wenn man eine Hausbank hat, die einen unterstuetzt. Für meine kleine Gruendung hab ich knapp 75k Euro ueber die Sparkasse beantragt, Zins war irgendwas um 3,5 % und eine tilgungsfreie Anlaufzeit von 1 Jahr. Ging eigentlich schnell durch, man muss nur den Businessplan gut begruenden. 🙂
Die Micro-Mezzanine-Fonds finde ich spannend, aber das macht erst Sinn, wenn man richtig wachsen will, oder? Bürgschaften koennen auch helfen, wenn keine Sicherheiten da sind.
Hast du dir den Zukunftsfonds angeschaut? Für Start-ups mit Technologie-Fokus gibt’s da auch Beteiligungskapital. Bin gespannt, wofuer du dich entscheidest.
Viele Grüsse
Nik