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Neue Verbraucherkreditrichtlinie 2026 – was bedeutet das für uns Selbstständige?

 
(@siggi)
Estimable Member

Hallo zusammen,

ich bin gerade über einen Artikel zur neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie 2023/2225 gestolpert, die ab dem 20. November 2026 gelten soll. Da wird u.a. die Kreditwürdigkeitsprüfung verschärft und der Anwendungsbereich auf Kleinstkredite, BNPL & Co. ausgeweitet. Gleichzeitig sollen Banken stärker dokumentieren und sogar 'menschliche' Plausibilität einbauen, automatisierte Prozesse alleine reichen nicht mehr.

Frage mich, ob das die ohnehin schon strengen Kriterien für Selbstständige noch weiter anzieht? Gerade wenn man mal schnell einen kleineren Betrag braucht oder über die üblichen BNPL-Modelle bestellt. Glaubt ihr, das wird uns in der Praxis betreffen oder ist das eher ein Thema für Verbraucherkredite an Privatpersonen? Und was meint ihr, werden die Zinssätze dadurch steigen?

Bin neugierig auf eure Meinungen 🙂

Siggi


Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 14/04/2026 8:53 a.m.
(@basti)
Estimable Member

Hab mir das auch angeschaut. Find ich gut, dass BNPL & Co. künftig strenger reguliert werden. Diese 'Buy now pay later'-Modelle sind oft Lockangebote und treiben Schulden hoch. Gleichzeitig hoffe ich, dass dadurch für uns Selbstständige nicht noch mehr Hürden entstehen, Kredite zu bekommen. Laut KfW-ifo beklagen ja jetzt schon rund 37 % der Mittelständler strengere Bedingungen. Wie seht ihr das? 🙂

Basti


AntwortZitat
Veröffentlicht : 14/04/2026 9:06 a.m.
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