Kredit mit gutem Gewissen? – Zwei Selbstständige sprechen über die GLS Bank

Veröffentlicht am 7. Oktober 2025

Zwei Freunde, beide selbstständig.
Einer ist Grafikdesigner, der andere Bäcker mit eigenem Café.
Zwischen ihnen ein halbes Weizen und die große Frage:
Lohnt sich ein Kredit bei der GLS Bank?


Tom (Designer):
„Also, ich hab überlegt, zur GLS Bank zu wechseln. Die sind ja total auf Nachhaltigkeit und Ethik getrimmt. Klingt irgendwie… sympathisch.“

Ben (Bäcker):
„Klar, sympathisch sind die schon. Aber ich frag mich: geben die auch wirklich Kredite an kleine Selbstständige? Oder nur an Leute, die Solardächer und Waldorfschulen bauen?“

Tom:
„Na, auf der Website steht, sie fördern Unternehmen mit sozialem oder ökologischem Fokus. Also vielleicht wär mein Designstudio da durchgefallen – zu wenig Bio, zu viel Pixel.“

Ben:
„Ich glaub, die prüfen anders. Die schauen nicht nur auf Zahlen, sondern auch auf den Zweck. Wenn du was Nachhaltiges machst, bist du interessant. Wenn du nur Umsatz machst – eher weniger.“


Tom:
„Aber das Konzept ist geil. Die legen offen, wohin das Geld fließt. Keine schrägen Fonds, keine Waffeninvestitionen. Das hat schon Stil.“

Ben:
„Stimmt. Nur dauert’s bei denen halt länger. Ein Kollege von mir hat sechs Wochen auf seinen Kredit gewartet. Dafür aber super Konditionen – und er meinte, er hatte zum ersten Mal das Gefühl, die Bank versteht, warum er was tut.“

Tom:
„Das klingt eigentlich genau nach dem, was wir brauchen. Nicht nur Zahlen, sondern Menschlichkeit. Aber ehrlich – das ist nichts für jemanden, der morgen schon Geld braucht.“

Ben:
„Nee, das ist wie Sauerteig. Braucht Zeit, wird dann aber richtig gut.“


Tom:
„Für Schnellkredite bleib ich wohl bei smava. Aber wenn ich irgendwann was Größeres starte, mit Sinn und Herz, dann wär die GLS echt ’ne Option.“

Ben:
„Ja. Eine Bank, die fragt: Was willst du verändern? – nicht nur: Wie viel verdienst du? Das ist selten. Und irgendwie auch beruhigend.“


Beide stoßen an. ?

Tom:
„Also, Kredit mit gutem Gewissen – das gibt’s wohl wirklich.“

Ben:
„Und ein Bier danach schadet auch nicht.“