Wechsel in die private Krankenkasse wird erleichtert

 

Zum Jahreswechsel werden die privaten Krankenkassen vermutlich eine groß angelegte Marketing-Strategie starten, denn der Wechsel in die private Versicherung wird den Bürgern im neuen Jahr erleichtert. So benötigt man für einen Wechsel bei der Jahresarbeitsentgeltgrenze nur noch den Betrag von 49.500 Euro anstatt 49.950 Euro. Zudem ist es nicht mehr notwendig, dass diese Grenze in drei aufeinander folgenden Jahren erreicht wird. Mit der Vereinfachung muss das Bruttoeinkommen in einem Kalenderjahr die Entgeltgrenze erreichen und voraussichtlich auch im darauf folgenden Jahr. Mit diesen Änderungen wird der Wechsel für viele Bürger lukrativ, jedoch warnt der Bund der Versicherten (BdV) davor, voreilig den Wechsel zu vollziehen. Zum einen ist der Weg zur gesetzlichen Versicherung sehr schwierig, wenn überhaupt möglich. Und zum anderen sind die Beträge im Alter sehr viel höher.

Es ist also ein Rechen-Exempel für Versicherte, ob sich der Wechsel in die private Krankenversicherung tatsächlich lohnt. In unserer heutigen bereits existierenden Zwei-Klassen-Gesellschaft ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen über die alternative Lösung der Privatversicherung nachdenken. So bringt diese auf den ersten Blick viele Vorteile bei der Behandlung. Jedoch sollten sich Wechselwillige langfristig orientieren.

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