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Kreditzinsen – Übersicht & Entwicklung der Zinssätze für Kredite

Die EZB und weitere großen Notenbanken haben die geldpolitische Wende und damit die Zinswende eingeläutet. Erstmals seit 11 Jahren werden die Leitzinsen in der Eurozone wieder erhöht und sehr wahrscheinlich werden weitere Schritte folgen.

Kreditzinsen ziehen an!

Die bloße Ankündigung hat ausgereicht, um die ersten Kreditzinsen nach oben zu treiben. Allem voran die Bauzinsen. Der erste „psychologische Effekt“ wird durch die Maßnahmen der EZB nun auch untermauert werden. Ein Anstieg der Kreditzinsen somit unvermeidlich sein.

Aktuelle Kreditzinsen einsehen – Entwicklung der Zinssätze!

Allgemein gültige Kreditzinsen gibt es natürlich nicht, da diese von der Bonität der Antragssteller hauptsächlich abhängig sind. Aber genau dieser individuelle Zinssatz kann durchaus regelmäßig berechnet und verglichen werden.

Die Zeit der günstigen Kreditzinsen ist vorbei!

Die Zinsentwicklung dürfte für mehrere Monaten nach oben eine Anpassung erfahren. Wir werden diesen Beitrag daher regelmäßig aktualisieren und erweitern.

Vorsicht! Jetzt explodieren die Kreditzinsen

Die Meldungen überschlagen sich in den letzten Wochen ein wenig. Erst die zu hohe Inflation, dann die Rezessionsgefahr. Seit 2 Wochen kommen mit der EZB nun auch die Notenbank der Eurozone hinzu, welche nach über 11 Jahren die geldpolitische Wende, die Zinswende einläuten möchte. Bereits jetzt ziehen die Zinsen am Geldmarkt nach oben. Bei uns im Forum wird von vielen Mitgliedern bereits von einer Explosion bei den Kreditzinsen gewarnt, welche die aktuelle Krise dann sogar nochmal verschärfen könnte. Die fragile Konjunktur braucht hingegen weiterhin günstige Refinanzierungsbedingungen, welche im Kampf gegen die Inflation hingegen aufgegeben wird. Die heute vermeldeten Erzeugerpreise (höchster Wert seit 1949) deuten weiterhin keine Entspannung bei der Inflation an. Die Kreditzinsen werden daher in den kommenden Wochen starken, ja vermutlich sogar stark steigen.

Was tun gegen steigende Kreditzinsen?

  • Noch offene Finanzierung jetzt zum Abschluss bringen. Checken Sie unsere Kreditübersicht.
  • Die letzte Chance für eine Umschuldung nutzen.
  • Unternehmensfinanzierungen stehen seit Corona unter Druck. Firmen sollten daher jetzt noch agieren: Firmenkredite im Vergleich
  • Informieren Sie sich regelmäßig bei uns im Blog. Wir halten Sie über die gesamte Entwicklung informiert.

Die nächste Entscheidung der EZB folgt im Juli. Dort dürfte die erste Zinserhöhung seit 11 Jahren ihre Umsetzung finden.

Das nächste Verwahrentgelt/ Negativzins fällt

Die EZB hat zu ihrer letzten Sitzung die geldpolitische Wende eingeläutet. Der Leitzins könnte nun bis Jahresende Richtung 1,0 – 1,5% steigen. Das Zeitalter der Negativzinsen bzw. im Bankenjargon „Verwahrentgelt“ dürfte damit sehr bald der Vergangenheit angehören. Die ersten Geldhäuser kippten anschließend bereits die Negativzinsen. Mit der Sparda West (ca. 650.000 Kunden) folgt nun die die zweitgrößte deutsche Sparda-Bank zum 01. Juli 2022.

Auch die Auswirkungen auf die Kreditzinsen dürften zunehmen und die Finanzierung verteuern. Es empfiehlt sich daher bei offenen Finanzierungen frühzeitig noch einen Kreditvergleich zu starten.

Über die weitere Entwicklung werden wir natürlich fortlaufend berichten.

Auxmoney stärkt Kredite an Selbstständige und Freiberufler

Auxmoney, eine der führenden Plattformen für Privatkredite in Europa, konnte erfolgreich einen Social Bond mit einem Volumen von 225 Millionen Euro platzieren und so eine weitere starke Finanzierungsrunde in einem herausfordernden Marktumfeld fahren. Laut Daniel Drummer, CFO bei Auxmoney, können Verbraucher, Selbstständige und Freiberufler so weiterhin von einer starken Kreditvergabe profitieren.

Auxmoney bietet seit Jahren zuverlässig Privatkredite an Selbstständige. Das Geschäft mit Firmenkrediten wurde mit Beginn der Corona-Pandemie vorerst pausiert.

Ende der Negativzinsen – Zinswende!

Wenigstens ein positiver Nebeneffekt der viel zu hohen Inflation. Die Zinswende der Notenbanken (die EZB folgt im Juli) kommt auch bei den Bürgern an. Mit der ING streichen die ersten großen Banken die Negativzinsen (das „Verwahrentgelt“) für Privatkunden. Das gilt für Girokonten und Tagesgeldkonten. Nur für sehr hohe Anlagesummen jenseits der 500.000,- Euro soll das Verwahrentgelt noch anfallen. Mit der NIBC schreiben die ersten Banken sogar erste Zinseinnahmen wieder gut (Festgeld ab 0,3%).

In den nächsten Wochen und Monaten dürften alle Negativzinsen fallen und erste zarte Zinserhöhungen beim Tages- und Festgeld möglich werden. Große Zinsschritte bleiben jedoch höchst unwahrscheinlich.