Selbstständige sorgen viel zu wenig vor

Finanzexperten warnen immer wieder vor den Folgen fehlender Altersvorsorge. Arbeitnehmer und Selbständige die heute nicht bereit sind, einen Teil ihres Einkommens in eine private Altersvorsorge zu investieren, werden im Alter mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Existenzminimum leben müssen. Das bestätigt auch die aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, die eine neue Untersuchung der Zukunft Europas vorgelegt hat. In dieser schneidet besonders Deutschland schlecht ab. Die Hauptsorge betrifft den demografischen Wandel. Schon jetzt kommen hier auf drei Arbeitnehmer ein Rentner – mit steigender Tendenz. 2050 werden es nur noch 1,5 Erwerbstätige pro Rentner sein. Das Fazit der Studie ist ernüchternd: „Es gibt Anzeichen dafür, dass die Krise lange Nachwirkungen auf die künftige Lebensqualität der Menschen haben wird. Tatsächlich werden sich einige der sozialen Folgen der Krise in Bereichen wie Familiengründung, Geburtenziffern und Gesundheit erst langfristig bemerkbar machen. Die Geburtenziffern sind seit Beginn der Krise weiter gesunken, wodurch die demografischen und fiskalischen Herausforderungen der Bevölkerungsalterung verschärft werden“.

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