Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Günstigster Kredit jetzt ab 0,99 %

Die Niedrigzinspolitik der EZB wirkt sich nach und nach auch auf dem Kreditmarkt aus. Smava hat nun als erstes Kreditinstitut die 1% Marke beim Effektivzins unterschritten und wirbt mit dem günstigsten Onlinekredit für Deutschland ab 0,99%.

Natürlich sollten solche Versprechen immer mit Vorsicht aufgenommen werden. Die meisten Kreditkunden werden diesen Effektivzins wohl nicht mal annähernd erreichen. Trotzdem weist der Trend zumindest den richtigen Weg. Noch können die Verbrauchen und natürlich auch Selbstständige auf niedrige Zinsen bei der Kreditwahl hoffen. Weiter so!

Weitere Infos zu Smava.

Online-Handel: Der Kunde wird cleverer

Die flächendeckende Privatnutzung von PC und Internet hat nicht nur zur Folge, dass Verbraucher inzwischen rund um die Uhr einkaufen können, auch die Wahl der Ware wird durch die Online-Angebote beeinflusst. Neben der größeren Auswahl und Vergleichsmöglichkeiten, die dazu führte, dass Käufer stärker Preis- und Leistungsverhältnisse von Produkten vergleichen, bieten auch eine wachsende Zahl an sozialen Netzwerken die Möglichkeit, detaillierte Kundenbewertungen in die Entscheidung mit einzubeziehen oder selbst Produkterfahrungen zu veröffentlichen. Das müssen Online-Händler bei der Präsentation, dem Angebotsumfang und vor allem beim Support mit in ihre Planung einbeziehen, wenn sie im E-Commerce erfolgreich sein wollen. Gerade große Verkaufsketten haben jedoch noch immer Schwierigkeiten, mit diesem verschärften Wettbewerb richtig umzugehen. Wer früher eine Ware oder Dienstleistung suchte, ging in der Regel zum jeweils größten oder nächstgelegenen Anbieter und erkundigte sich dort nach den Details. Heute wird stattdessen gegoogelt. Und dabei werden nicht nur technische Daten der Produkte, sondern auch Testberichte, über alle Aspekte der Kaufabwicklung aufgerufen. Umso wichtiger ist es, einen wirklich guten Service und schnellen, gut informierten Support anzubieten. Erste Erfahrungen zeigen, dass Händler ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie über die angebotenen Waren oder Dienstleistungen schlechter Bescheid wissen, als ihre Kunden. Denn auch die Geduld der Kunden und ihre Bereitschaft, beispielsweise auf Anfragen zu warten, ist durch das ständig präsente und breite Angebot geringer, als früher. Auch vor überteuerten oder qualitativ schlechten Waren ist eher abzuraten, da nicht nur die Verkaufschance kleiner ist, auch der Ruf eines Händlers kann dadurch schnell Schaden nehmen. Sinnvoll kann es zudem sein, sich regelmäßig über die Angebote und Erfolge der Konkurrenz auf dem laufenden zu halten, um rasch auf eigene Vertriebsfehler reagieren zu können. Mit einer auf das Medium Internet angepassten Firmenpolitik, lässt sich allerdings mit dem Online-Verkauf auch mehr Umsatz generieren, als mit einem festen Standort. Um durchschnittlich 20 Prozent steigt der Umsatz und aufgrund eingesparter Pacht- und Mitarbeiterkosten sogar um 50 Prozent der Gewinn eines Unternehmens, dass es schafft, Stammkunden zu binden.

Weiterhin Uneinigkeit beim Mindestlohn

Bisher ist es jedem, nicht durch Tariflöhne gebundenen Arbeitgeber, selbst überlassen festzulegen, wie hoch die zu zahlenden Löhne für verschiedene Arbeitsbereiche sein sollen. Das wird sich vermutlich in naher Zukunft ändern. Erstmals debattiert der Bundestag über ein Mindestlohn-Gesetz. „Mit dem Mindestlohn setzt die große Koalition ein klares Zeichen: Arbeit hat in Deutschland ihren Wert“, erklärte die Arbeitsministerin, Andrea Nahles (SPD). Sie verweist darauf, dass aktuell noch rund fünf Millionen Menschen in Deutschland für Dumpinglöhne arbeiten und ohne einen allgemeinen Mindestlohn, von mindestens 8,50 Euro, keine Chance haben, aus diesem Niedriglohnsektor heraus zu kommen. Trotz anhaltendem Widerspruch der Arbeitgeberverbände, gehen Beobachter davon aus, dass das vorliegende Mindestlohn-Gesetz noch im Juli verabschiedet und vom Bundesrat bestätigt wird. Ab dem 1. Januar kommenden Jahres, soll der Mindestlohn dann flächendeckend gelten. Debattiert wird aktuell noch über die von der CDU geforderten Ausnahmeregelungen, für Jugendliche und Langzeitarbeitslose. Während die Einführung des Mindestlohns als „gesellschaftlicher Fortschritt“ begrüßt wird, warnen vor allem SPD und Grüne vor der Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose. SPD-Abgeordnete Kerstin Griese kündigte an, eine Prüfung dieser Ausnahmeregel, bei der Evaluierung des Gesetzes in zwei Jahren, zu fordern. Auch Jugendliche und Langzeitarbeitslose, bräuchten einen „existenzsichernden Lohn“, wie der Präsident des Sozialverbandes SoVD, Adolf Bauer, anmahnt.

Leitzinsen: Noch günstige Kredite möglich?

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf ein neues historisches Rekordtief gesenkt. In Frankfurt/Main entschied der sogenannte Gouverneursrat der Notenbank, den Leitzins auf 0,15 Prozent zu senken. Zudem wird zeitgleich ein Strafzins für Banken und Kreditinstitute eingeführt. Dieser muss gezahlt werden, wenn Banken Geld horten, statt es in Form von Krediten, Wirtschaft und Verbrauchern zur Verfügung zu stellen. Damit soll der niedrigen Inflation und dem zu langsamen Wirtschaftswachstum, in den europäischen Staaten, begegnet werden. Außerdem will die EZB die Liquidität der Banken, durch großzügige Kredite gewährleisten und die laufenden Vorbereitungen für das geplante Programm zum Aufkauf von Kreditpapieren „intensivieren“. Obwohl Analysten versicherten, dass derzeit nicht die Gefahr einer Deflation bestünde, ist die EZB bestrebt, eine gleichbleibende Inflationsrate von knapp zwei Prozent zu erhalten, da geringere Inflationsraten die Wahrscheinlichkeit einer Deflation erhöhen. Die Bankverbände kritisierten die Entscheidung der Zentralbank als unnötig und Gefahr für die Stabilisation der Finanzmärkte, da „billiges Geld“ die Sparer „verunsichere“. Die Börse sprach jedoch positiv darauf an. Nach der Bekanntgabe des Vorhabens der EZB, erhöhte sich der deutsche Leitindex erstmals auf über 10.000 Punkte.

So können sich Existenzgründer Startkapital beschaffen

Das nötige Startkapital zu bekommen, ist für die meisten gründungswilligen Jungunternehmer die primäre Aufgabe und meist auch das größte Problem. Der am häufigsten gewählte Weg, ist die Kreditaufnahme. Wenn man keine anderen Sicherheiten hat, muss man der Bank dafür einen guten Businessplan vorlegen. Vor der privaten Kreditaufnahme lohnt es sich allerdings, bei der KfW Bankengruppe eine Finanzierung zu beantragen. Diese fördert vor allem Jung- und mittelständische Unternehmen und bietet verschiedene Finanzierungsangebote, wie beispielsweise Startfonds oder Beteiligungskapital. Darüber hinaus unterstützt die KfW-Bank auch Modernisierungs- oder Weiterbildungspläne.

KreditanbieterKreditsummeLaufzeitenKreditanfrage
smava.de - Direktkredit
1.000, – 120.000,- EUR
12 – 144 Monate
Kostenlos anfragen
Auxmoney
1.000 – 50.000,- EUR
12 – 60 Monate
Kostenlos anfragen
Iwoca
1.000 – 100.000,- EUR (Erneuerung/ Aufstockung jederzeit möglich!)
bis 12 Monate (jederzeit erweiterbar)
Kostenlos anfragen

Ist ein großes Wachstumpotential erkennbar, können Gründer auch versuchen Venture Capital zu bekommen. Der aus den USA stammende Begriff ‚Venture Capital‘ lässt sich nur schwer ins deutsche übersetzen. Er bedeutet die Bereitstellung von Risikokapital, für eine zeitlich begrenzte Zeit. Auf Sicherheiten wird dabei oftmals verzichtet, wenn das Potential der Geschäftsidee groß genug ist. Im Gegenzug wird dem Kapitalgeber eine Unternehmensbeteiligung zugesichert, deren Anteil, in der Regel, zwischen 20 und 35 Prozent liegt. Diese Form der Finanzierung eignet sich vor allem für sehr innovative Ideen, die große Gewinne versprechen und schnell umgesetzt werden sollen. Für etwas weniger spektakuläre, aber erfolgversprechende Start ups, kann auch Hilfe bei sogenannten Business Angels gesucht werden. Dabei handelt es sich meistens um Privatpersonen, die, ebenfalls gegen eine Gewinnbeteiligung, Kapital für Geschäfte zur Verfügung stellen, die ihnen zusagen. Dabei spielt oftmals nicht nur die Höhe der Gewinnerwartung eine Rolle, sondern auch die Art des Geschäftes. Business Angel investieren beispielsweise gern bei speziellen ökologischen Projekten. Vor der Suche nach Beteiligungskapital lohnt es sich aber, erst einmal alle Möglichkeiten für staatliche Unterstützung auszuloten. So gibt es unter anderem Gründungszuschüsse für arbeitslose Gründer, um ihnen die Chance auf eine erfolgreiche Selbstständigkeit zu eröffnen. Damit verbunden sind die Absicherung der Fixkosten, durch das in den ersten sechs Monaten der Existenzgründung weiter bezahlte Arbeitslosengeld, sowie eine Pauschale von 300 Euro, für zusätzlich anfallende Kosten. Nach dem ersten halben Jahr erlischt die Zahlung des Arbeitslosengeldes und es werden, für maximal 9 weiter Monate, nur noch 300 Euro gewährt. Um diesen Gründungszuschuss zu erhalten, muss allerdings der zuständige Berater der Arbeitsagentur überzeugt werden. Wer nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus eine Firmengründung plant, kann sich statt dessen auch für ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bewerben. Das dort angebotene Exist-Gründerstipendium ist vor allem für Studenten und Absolventen Wissenschaftlicher Fakultäten gedacht, die Unternehmen im Technologiebereich planen. Dafür zahlt das Ministerium, für maximal ein Jahr, die Sicherstellung des Lebensunterhalts, zuzüglich einer Finanzierung nötiger Sach- und Beratungsausgaben, bis insgesamt maximal 22.000 Euro.

Wer für diese Förderung nicht in Frage kommt, kann es auch mit „Crowdfunding“ probieren. „Crowdfunding“ lässt sich grob als „Schwarmfinanzierung“ übersetzen. Diese findet man auf verschiedenen Online-Plattformen, wie beispielsweise dem Portal „Seedmatch“. Hier können Grüner Ideen potentiellen Kleininvestoren vorstellen, die dann entscheiden, ob sie sich, mit einem meist kleinerem Beitrag, daran beteiligen möchten. Wer lieber auf externe Investoren verzichtet, sollte versuchen, an möglichst vielen ausgeschriebenen Gründerwettbewerben teilzunehmen. Gerade bei weniger bekannten Wettbewerbs-Initiatoren hat man eine gute Chance, durch Überzeugung mit der Firmenidee, eine größere Summe für das Start up zu bekommen.