Profitiert der Mittelstand vom Freihandelsabkommen mit den USA?

Aktuell verhandelt die Europäische Union mit den USA über eine Freihandelszone. Das durch das Freihandelsabkommen erwartete Wirtschaftswachstum würde, allein für Deutschland, circa 160.000 neue Jobs bringen. Das ermittelte die Bertelsmann Stiftung. Fast alle Branchen und alle Bundesländer profitieren, so die in Gütersloh veröffentlichte Untersuchung, von dem geplanten Freihandelsabkommen. Den größten Nutzen hätten allerdings Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Auch eine Steigerung der Realeinkommen aller Lohngruppen, hält die Stiftung für eine mögliche Folge. Ob die am Montag fortgesetzten Gespräche erfolgreich sein werden, hängt auch davon ab, „ob ein Freihandelsabkommen auch die Akzeptanz der Bevölkerung findet“. Deshalb sei es wichtig, „dass auch kleine Betriebe und niedrige Einkommensgruppen profitieren, sondern dass Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz gewährleistet bleiben“. Die Bertelsmann Stiftung ist allerdings nicht völlig neutral. So ist die erste, der bei der Stiftungsgründung festgelegte Zielsetzung, die Sicherung der Unternehmenskontinuität, weshalb die prognostizierte positive Entwicklung eines Freihandelsabkommens, durchaus skeptisch zu betrachten ist. Relativ sicher wären allerdings die Zuwächse beim Export von Nahrungsmitteln, der Metallerzeugung und -bearbeitung, sowie diverser Landwirtschaftlicher Produkte.

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